PHP 7 mit WooCommerce und WordPress 4.4

Ich hab auf meiner Shopseite einen kurzen Abriss über die Umstellung meiner Sites auf PHP 7 geschrieben. Schaut mal rein: WordPress, WooCommerce und PHP 7

Mit der Umstellung musste ich übrigens auch das vorherige Theme deaktivieren – es war nicht kompatibel und machte nur Fatal Errors. Daraufhin installierte ich das neue WordPress Standardtheme TwentySixteen. Sieht doch auch ganz nett aus, oder?

Update 2.2.2016

Inzwischen hat all-inkl.com auf PHP 7.0.2 aktualisiert, WordPress Version ist 4.4.1 und von WooCommerce wurde Version 2.5.2 freigegeben. Alles läuft reibungslos und flüssig – schneller als mit PHP 5.6.x. Ich konnte auch mit Extensions für WooCommerce wie das Subscriptions, Bookings, Table Rate Shipping, Memberships, Follow Ups, Social Login und Sensei nur bessere Erfahrungen machen. Wo es hakt ist meist bei WooCommerce Extensions, die schon länger verfügbar sind und seltener aktualisiert wurden: Wishlists, Product Enquiry und auch Product Bundles sowie MinMax Quantities. Die funktionieren zwar korrekt, ich beobachtete jedoch deutliche Performanceeinbußen im Adminbereich und bei der Bearbeitung von Produkten, wenn die aktiviert waren.

Wir wünschen Euch ein tolles 2016

Das kann man gar nicht oft genug wünschen: habt ein tolles 2016. Bleibt gesund, habt Erfolg und verwirklicht Eure Wünsche. Seid kreativ und tolerant.

Unser Rückblick

2015 begann für uns mit einem Paukenschlag. Im Januar kündigte uns, so als Neujahrsgruss, unsere Sparkasse unseren Hauskredit. Da war vielleicht Unruhe in uns. Na ja, in den darauffolgenden Monaten verkauften wir unser geliebtes Zuhause und zogen ins Haus der Schwiegermutter. Die Bank bekam ihr Geld und wir hatten och was übrig für einen neuen Mac.

Auch im Frühjahr begann ich mit der 360 Grad Fotografie. Anfangs gestalteten sich meine Bemühungen holprig, doch mit jedem weiteren Versuch wurde ich besser. Und als ich mir vom Geld für unser Haus ein Fisheye von Nikon leisten konnte, war der Knoten raus, wie ich die rundum Fotografiererei vernünftig und professionell hin bekam. Seitdem hab ich übers Jahr so an die 50 Panoramen fotografiert. Krönung waren 14 virtuelle Touren durch die 43. Jahresausstellung der freien Künstlervereinigung DIE ARCHE in der Beverstedter Oberschule.

Im Juli kamen gleich zwei Aufträge für die Gestaltung von Homepages für Restaurants. Die beiden haben richtig Spaß gemacht, hab ich doch beide mit Einseitenlayout (Singlepage) umgesetzt. Viel wird sich da über die Zeit eh nicht verändern, sodas eine einzige Seite alle Infos übersichtlich rüber bringen kann.

Im September nahmen wir eine Auszeit und gönnten uns eine ganze Woche auf Juist. War auch dringend nötig.

Zurück aus dem Urlaub wollte unsere Künstlerkollegin Renate Rönsch noch mal eben mit ihrer Homepage umziehen. Die Gelegenheit nutzten wir, um das was sie hatte in ein WordPress einzubringen. Und wir waren rechtzeitig vor der 43. Jahresausstellung der Arche fertig.

Der Oktober war ganz der Jahresausstellung gewidmet. Da mussten wir Ilonas Bilder fertig stellen, ich half dem Verein bei den Drucksachen und beim Aufbau der Ausstellung. Die Arbeit hat sich wie immer gelohnt, es kamen über wieder über 2000 Besucher in die Ausstellung. Außerdem freuen wir uns jedes Jahr erneut, alle Künstlerkollegen wieder zu sehen.

Im November durfte ich die Homepage für Sabine Rabe neu erstellen. Das hat Spaß gemacht, weil ich neben dem Shop auch gleich verschiedene Zusatzfunktionen mit einbauen konnte. Subscriptions, Bookings und Memberships sollten den Shop um tolle Funktionen erweitern. Alle Extensions natürlich von woothemes.com. Wir sind zwar noch nicht ganz fertig mit Sabine Rabes Homepage, doch sie kann sich schon sehen lassen.

Auch im November konnte ich eine Fotografie aus meinem Archiv verkaufen. Gefunden hatte es die Kundin auf unserer Homepage, gekauft aber persönlich bei uns in Bremerhaven: Fotografie »Alte Bürger Hinterhof« in 120×80 cm auf Leinwand.

Ende November und bis in den Dezember wurden so einige Kalender in der Box bestellt. In diesem Jahr wurden nur die Kalendermotive Mein Juist Kalender 2016 und wundervolles Juist 2016 sowie Gemütliche Teestunde 2016 bestellt.

Im Dezember kam noch ein Wandbildverkauf hinzu. Auch hier wieder Auswahl online im Shop, verkauf aber persönlich bei uns im Hause. Da scheint doch ein Hemmnis zu sein, sowas online zu bestellen. Jedenfalls hab ich mich gefreut, das wer aus Hamburg sich von Verwandten aus Bremerhaven das Bild Fotografie »Blick auf die Skyline Bremerhaven Panorama« in 180×60 cm gewünscht hat. Danke.

Danke allen unseren Kunden aus nah und fern

Wir beide sind sehr zufrieden und dankbar für die vielen Aufträge in 2015. Und für die Nachfrage nach unseren Bildern – sowohl als Wandbild als auch als Kalender. Auch eBooks konnten wir 2015 verkaufen. Obwohl in diesem Bereich die Nachfrage nachliess. Es gibt also immer was, was wir verbessern können.

Danke an alle Kunden, die uns 2015 die Treue gehalten haben. Bleiben Sie uns auch 2016 treu und seien Sie gespannt, auf Neues von uns. Wir haben da nämlich noch einen ganzen Sack voll mit Ideen und arbeiten grad an deren Umsetzung.

Danke auch allen Lesern dieses Blogs. Leser, die uns teilweise schon viele Jahr treu sind. Ich hoffe im kommenden Jahr noch mehr interessantes berichten zu können. Danke.

Ilona Weinhold-Wackernah + Adrian Wackernah

Hero Lang Luftbildfotografie zeigt Juist Bilder bei uns

Hero Lang aus Bremerhaven kenne ich schon seit meinen Anfängen als Fotograf. Damals war er noch als Partner bei Engler + Lang tätig. Herr Engler kam im letzten Jahrhundert bei einem Flug übers Wattenmeer ums Leben, Hero Lang übernahm die Firma allein. Hero Lang ist Industrie- & Luftbildfotograf und partizipierte in den 1970er bis 1990er Jahren von unseren damals noch florierenden Werften, von wo er viele Aufträge bekam.

Hero Lang ist wie wir ausgesprochener Juistfan und so entstanden bei seinen Besuchen dort in den vergangenen Jahren viele Luftbilder von Juist. Ich bin fast ein wenig neidisch auf seine Aufnahmen, kann ich Juist doch nur als bodenständiger Mensch fotografieren, so wie viele andere auch. Meine Aufnahmen können sich nur durch meine Sichtweise von der Masse abheben. Ganz anders bei Hero Lang: Luftaufnahmen sind selten. Und so kann Hero Lang uns Juist von oben beibringen. Da sind wunderschöne Bilder von Juist, so wie es zur Landseite hin mit dem Wattenmeer fast ein zu sein scheint. Und bei Ebbe fotografiert sieht man die Sandbänke aus dem Wasser ragen, Sandbänke, die die schmale Fahrrinne vorgeben. Aber schaut doch selbst, ob nicht was dabei ist, was euch gefällt.

Das Woocommerce Composite Products Plugin

Am Beispiel meines neuen Produkts Juist Fotokalender selbst gestalten habe ich in meinem Blog auf http://wackernah.de beschrieben, wie das Plugin funktioniert und wie man es sinnvoll einsetzen kann. Dort könnt ihr auch gleich das damit erstellte Produkt ansehen und ausprobieren, wie man das Produkt aus vielen Komponenten sich selbst zusammenstellt.

Juist Fotokalender selbst gestalten

Migration, Asyl, Flüchtlinge – und wir?

Ich finde den Kommentar von Anja Reschke, zur Problematik von Migration, Asyl, Flüchtlinge und des Hasses in der deutschen Gesellschaft, in den Tagesthemen gestern sehr gut. Sowieso ist mir Anja Reschke mit ihrer Meinung sehr sympathisch, auch ihre journalistische Arbeit gefällt.

Auch verstehe ich die Gedanken vieler Deutscher nicht so recht, wird da zu kurz gedacht? Oder nur populistisch? Warum die Ablehnung? Woher der Hass?

Wenn ich mir die Situation in der deutschen Gesellschaft hundert Jahre zurück anschaue, sind da nicht auch viele unserer Vorfahren nach Deutschland gekommen? Meine Grossmutter kam damals aus Polen, ist damit eine Migrantin. Und unser liebster Pizzabäcker kam Mitte des letzten Jahrhunderts aus Italien zu uns und der hat unsere Gesellschaft mit Sicherheit bereichert. Und wenn wir noch ein paar hundert Jahre weiter zurück gehen, wie viele in unserer Ahnengeschichte kamen da von weit her aus politischen, wirtschaftlichen oder anderen Gründen?

Und sind wir Deutschen nicht vor gut hundert Jahren einfach so aus wirtschaftlichen Gründen in die USA eingefallen und haben dort Wohlstand und Sicherheit gefunden? Wir sind alle Migranten.

Und wenn ich den Bogen noch etwas weiter aufspanne und bis zur Wiege der Menschheit nach Afrika schaue, dann sind die Afrikaner doch Nachfahren unserer Vorfahren. Also kommt da letztlich ein ganz entfernter Verwandter zu uns nach Deutschland und möchte gerne hier leben. Dabei ist mir der Grund fast egal, solange er nichts Böses im Sinn hat. Und wenn wer sein Leben retten will, nur weil es dort, wo er her kommt bedroht ist, dann kann ich den Menschen nur mit offenen Armen empfangen. Oder sehe ich das falsch?

Wir sind ein so reiches Land, geben Milliarden für die Rüstung aus, verschenken Milliarden an Stromkonzerne, Banken und andere und wollen nicht mal einen kleinen Teil für Hilfesuchende hergeben? Das ist eine Schande.

Ich freue mich über jeden noch so entfernt Verwandten Menschen in Deutschland – denn wir sind alle Gleich.

360 Grad Bremerhaven Panorama Tour

Hab vor wenigen Tagen meine erste kleine Panorama Tour durch Bremerhavens Sehenswürdigkeiten veröffentlicht. Bislang sind das 7 Einzelpanoramen, zusammengestellt zu einer grossen Tour, doch es werden in den kommenden Wochen wohl noch ein paar mehr werden. Schaut euch mal das Ensemble aus den Bereichen Hafen, Havenwelten und An der Geeste an und kommentiert hier, wenn ihr mögt.

Hier gehts zum Panorama: https://bildmanufaktur-wackernah.de/360-grad-panoramen/#bremerhaven

Meine Panoramafotografie

Mein letzter Post bezog sich ja auf das Videotutorial rund um die Panorama-Fotografie von Patrick Ludolph aus Hamburg. Mein Wissen konnte ich damit ordentlich auffrischen und anwendet hab ich das im letzten Halbjahr gleich mehrfach. Auch meine fotografische Ausrüstung hab ich aufgepeppt und mir ein Fisheye und eine 24 Megapixel DSLR zugelegt und auch einen speziellen Panoramakopf von PT4Pano konnte ich mir kaufen. Softwareseitig kamen PTGui Pro, krpano und vor wenigen Tagen Panotour Pro hinzu.

Rückblickend machte ich jahrelang vorwiegend Panoramen als Wandbilder. Der Blickwinkel und die größere Auflösung kamen den Drucken auf Fotopapier und Fotoleinwand in Großformaten zugute. Sowas fotografiere ich heute immer wieder gern, doch bleib ich meist auf meinen Kreationen sitzen, denn die lassen sich sehr schwer verkaufen. Es scheint, als ob solche Wandbilder keine Zukunft mehr haben. Doch dazu später mehr.

In meiner Rezension zu Patrick Ludolphs Tutorials erwähnte ich auch, das die Parts, die sich mit der 360 Grad Fotografie beschäftigen, mich nicht so richtig interessierten. Das hat sich in eben diesem letzten Halbjahr geändert, auch weil ich mich mit dem Verkauf von Wandbildern so schwer tue. Das ich diesem Spielfeld mehr Aufmerksamkeit schenke, könnt ihr auch an den oben genannten Software ablesen, die ich mir zugelegt habe: krpano und Panotour sind beide Spezialisten für eben diese Art der Fotografie und eigentlich unablässig.

Nachdem ich für mich beschlossen hatte, das Spielfeld mit den Wandbildern, egal  ob limitierte Auflagen oder Digigraphien, zu verlassen, musste ja was Neues her. Ich sah und sehe die Zukunft der Fotografie hauptsächlich in digitalen Vertriebskanälen. Der übliche Verkauf künstlerischer und freier Fotografie über den Druck eines Abzugs, scheint Geschichte. Meine Fotografie über Online-Bildagenturen verkaufen kam und kommt für mich nicht in Frage. Da begebe ich mich ja in ein Haifischbecken. Nee danke.

Ich suchte nach anderen Möglichkeiten, das sich Käufer und Interessierte an meinen Fotos erfreuen können. Und da ich sowohl meinen Lebensunterhalt damit bestreiten als auch meine Ausrüstung finanzieren muss, kommt nur ein Verkauf in Frage. Ich spielte zuerst mit der Idee eBooks mit meinen Fotos zu produzieren. So wie jeder von uns den gedruckten Bildband kennt. Das hab ich schon vor einigen Jahren angefangen und es stellt sich für mich dieser Weg als ein Langzeitprojekt dar. Ein Buch ist was für die Ewigkeit und vielleicht guckt sich wer in hundert Jahren mal eines meiner Bücher an. So sind meine Bilder jedenfalls nicht verloren. Doch der Verkauf geht schleppend und im Jahr kommen höchstens einige hundert Euro zusammen. Das reicht nicht zum Leben.

Ins fotografische Tagesgeschäft möchte ich auch nicht wieder einsteigen. Letztes Jahr hätte ich wieder bei einer Tageszeitung Geld verdienen können, doch das wollte ich nicht. Portraits und Hochzeiten kommen für mich eh nicht in Frage. Das ist nicht mein Metier, es gibt andere, die das besser können als ich. So kam ich dann irgendwann im letzten Halbjahr doch zur Rundumfotografie. Hier kann ich mich ausleben und der digitale Workflow von der Aufnahme bis zur Ausgabe ist perfekt. Jetzt muss nur noch eine Monetarisierung her, ich möchte damit Geld verdienen.

Ein Weg scheint wieder in der Einbettung in eBooks zu sein. Mensch, was hab ich da recherchieren müssen, um 360 Grad Panoramen im Format HTML5 in iBooks Author Buchprojekte rein zu bekommen. Es hat dann doch geklappt. Eine Möglichkeit tut sich also schon mal auf, um damit Geld zu verdienen. Ein weiterer Weg könnte der Direktverkauf meiner virtuellen Panoramen sein, indem ich die in meinem Shop zum Download anbiete. Die Leute von Panotour haben da einen kostenlosen Panoviewer für Desktopsysteme als auch für mobile Geräte mit iOS oder Android entwickelt, der diese virtuellen Touren anzeigen kann. Da muss ich aber noch ein wenig mit rumprobieren, bevor ich das abschliessend bewerten kann. Dann gäbe es ja noch den Weg, die virtuellen Panoramen zur Einbettung in andere Websites zu verkaufen oder vermieten. Doch auch da bin ich mir noch nicht ganz schlüssig, ob sich das für beide Seiten vorteilhaft umsetzen lässt.

Ich hatte auch kurzzeitig die Idee, Werbung in meinen virtuellen Panoramen zu verkaufen. In einem Panorama sollte auch ein Restaurantschiff zu sehen sein, darüber ein Marker gesetzt, der weitere Infos zum Schiff zeigt. Doch das hab ich schnell wieder verworfen, hatte ich doch vor ganz vielen Jahren schon schlechte Erfahrungen mit dem Anzeigenverkauf gemacht und bemerkt, das mir dazu das Talent fehlt.

Ich glaube, das die virtuellen Panoramen noch eine große Zukunft vor sich haben. Es macht einfach Spaß, sich einen fotografierten Ort selbst und jederzeit von allen Seiten anzuschauen. Reinzoomen ist möglich und nach unten oder oben blicken geht auch. Und mehrere Panoramen kann man ja auch noch miteinander verknüpfen, sich so von einem Raum zum nächsten begeben, von einem Ort zum nächsten. Schade, das Apple diese Technik irgendwann mal eingestellt hatte, den ich lernte diese Technik mit QuicktimeVR kennen, wo das 360 Grad Panorama in einem Moviefilm eingebettet war. Damit hätte ich mir den ganzen Quatsch mit der Suche nach Onlineverkauf oder die Einbettung in eBooks deutlich vereinfacht.

Also, Wandbilder adé, welcome Onlinebilder – oder was meint ihr?

Wer sich für die Panorama-Fotografie begeistert …

dem lege ich ein 5 stündiges Video-Tutorial von Patrick Ludolph aus Hamburg ans Herz. Der hat mir im Dezember 2014 das Material freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt und als Gegenleistung schrieb ich darüber eine Rezension. Die ist nun gestern, am 31.12.14, auf bildmanufaktur-wackernah.de erschienen.

Wer meinen ausführlichen Blogbeitrag nicht ganz lesen mag, dem kann ich so in Kurzfassung verraten, das mich das Tutorial begeistert hat und obwohl ich mich zu den Wissenden um die Panoramafotografie zählte, habe ich doch noch einiges lernen können.

Die einzelnen Abschnitte behandeln jeweils eine Aufnahmetechnik, wobei Patrick Ludolph uns mitnimmt an interessante Locations in Hamburg. Anschließend zeigt er, wie er das soeben Fotografierte am Rechner meist mit der Stitchingsoftware PTGui Pro zu einem Panorama zusammenfügt. Er verrät dabei seine Vorgehensweise, gibt Ratschläge und Hinweise. Ich war jedenfalls begeistert und kann das Tutorial nur weiter empfehlen.

Im Shop von neunzehn72.de findet ihr weitere Infos und eine ausführliche Produktbeschreibung.

Frohe Festtage und alles Gute für 2015

Was war 2014

Nun 2014 haben wir beide eigentlich eine Menge angestellt und viel probiert. Als erstes nenne ich mal unsere Fotokarten. Die haben wir ins Programm aufgenommen, weil wir merkten, das was kleines so zwischendurch viel einfacher zu verkaufen ist, als großes. Eine Fotokarte kostet nur 3,95 € online, aber der Kunde muss vier gleiche oder vier verschiedene Karten gleichzeitig nehmen, damit wir das mit dem kostenlosen Versand hinbekommen.

Unsere Tischkalender kamen auch 2014 gut an und wenn ich die für 2015 etwas früher fertig bekommen hätte – ja, ich war mal wieder etwas spät dran –, hätten wir davon sicher noch einen oder zwei mehr verkaufen können. Und ich hab mir vorgenommen, die 2016er Kalender schon im Februar 2015 im Shop zu präsentieren.

Neu eingeführt haben wir auch die Serie Kleine Bilder. Das sind Fotografien im Format 20×20 cm auf dem guten Hahnemühle PhotoRag 500 g/qm Künstlerkarton. Gerahmt im schwarz lackierten Max Aab Holzrahmen sind die schick und mit 39 € recht preiswert. Da kommt noch mehr.

In unserem Shop hab ich mal wieder einiges ausprobiert, etwas behalten und anderes verworfen. Product Vendors ist eine Extension für Woocommerce, damit ich auch Produkte von anderen Künstlern im Shop anbieten kann, so ähnlich wie das bei Etsy oder dem Amazon Marketplace möglich ist. Künstlerkollege kann nachvollziehen, welche seiner Produkte verkauft wurden und die Provisionen können damit automatisch ausbezahlt werden. Das haben wir aufgrund verschiedener Umstände verworfen – ich hab den Künstlern dann besser einen eigenen Shop aufgebaut und die sind damit glücklich.

Aufregung gab es mit Woocommerce German Market wegen der Umstellung der Mehrwertsteuerberechnung für Versandkosten. Was sich der Gesetzgeber da bloss wieder ausgedacht hat – ich kann das jedenfalls nicht nachvollziehen. Und jetzt kurz vor Weihnachten noch die Sache mit der MwSt. auf digitale Produkte, die ins europäische Ausland verkauft werden können. Da musste ich mich beim Bundesamt für Finanzen anmelden, das ich einen Shop habe und wohin ich unsere eBooks wohl verkaufen kann. Damit einher geht ein so großer Verwaltungswust, das meine kreative Zeit immer schmaler wird. Ich werde wohl irgendwann keine kreativen Dinge erschaffen, sondern nur noch für den Gesetzgeber verwalten. Kopfschütteln.

Was vielleicht 2015 was wird

Seit 2013 besitze ich die LMS Software Sensei von den woothemes-Leuten, hatte die mal hier, mal dort installiert. Im November hab ich die nun endlich auf einer ganz eigenen Homepage eingerichtet und angefangen, einen Lehrbeitrag dort einzustellen. LMS ist übrigens übersetzt ein Lernmanagement System – ich kann eine Art virtuellen Unterricht damit führen. Das Teil ist recht gut, auch wenn ich keinen Vergleich mit anderen Lösungen ziehen kann, weil ich sowas noch nie benutzt hatte. Naja, mit Sensei eine Art Onlinekurs aufzubauen macht schon Spaß und ich bin fleissig dabei, alle Möglichkeiten, die die Software bietet, auszuerkunden. Ist aber noch nicht ganz fertig, der erste Kurs: http://wackernah.tv

Ein weiteres Experiment ist http://zupio.de. Dort baue ich grad an einem Vermietungsportal für Bilder. Bilder, die man für sich selbst oder für Events mieten kann. Für kleines Geld natürlich, doch meine Kalkulation ist noch nicht zu Ende gerechnet. Und ich hab da mit verschiedenen Lösungsansätzen herumgespielt. Im Moment probier ich grad die Extension Bookings von woothemes aus, die scheint mir da am passendsten zu funktionieren. Was noch fehlt ist ein Aufpasser, der mir und dem Mieter das Ende der Mietzeit rechtzeitig mitteilt. Es funktioniert also zu 98% und auch der Ablauf scheint mir logisch zu sein, für den Kunden hoffentlich bequem. Ihr könnt da ja mal eine Testbestellung machen – keine Angst, Bestellungen werden noch nicht ausgeführt, ist noch im Testbetrieb.

Im Moment bin ich dabei, mir ein fünfstündiges Video von Patrick Ludolph über die Panoramafotografie anzusehen. Die ersten zwei Teile waren schon recht ansprechend, seine Stimme ist angenehm und er spricht auch nicht zu viel drum herum, kommt schnell mit der wichtigen Botschaft rüber. Patrick ist telegen. Wenn ich mir das alles angesehen habe, werde ich darüber einen Beitrag schreiben, das hab ich dem Patrick versprochen – http://neunzehn72.de.

Es gab soviel, was ich 2014 tun wollte: eigentlich wollte ich in diesem Jahr mehrere eBooks schreiben und fotografieren wollte ich auch viel mehr, als es dann letztendlich war. Aber ich hab ja an Silvester Gelegenheit, mir für 2015 das nochmals vorzunehmen und vieles mehr.

Wir wünschen Euch ein schönes Fest und ganz viele kreative Ideen für 2015.

Besucht uns mal wieder.

Ein Druckerprofil mit dem Color Munki erstellen

Ich hatte ja schon mal über das Thema vor längerer Zeit geschrieben und es kamen auch reichlich Kommentare von euch, was zeigt, wie aktuell das Thema noch ist. Dann gab es aber länger nichts zu dem Thema zu sagen, jedenfalls von meiner Seite.

Gestern hatte ich allerdings mal wieder ein Problembild, das mit den Standardprofilen nicht so richtig gut werden wollte. Also  holte ich das Color Munki mal wieder aus der Schublade hervor und machte mir ein eigenes Druckprofil für meinen Epson Pro 11880. Und da es sich bei dem Foto auch noch um ein sepiagetöntes handelt, musste ich das erstellte Farbprofil gleich noch für die Sepiatöne optimieren.

Zwischen den einzelnen Arbeitsschritten kommt immer ein bisschen Zeit, in der ich anderes tun kann, während z. B. der Druck trocknet, bevor ich mit dem Profilieren weitermachen kann. Diese Pausen nutzte ich, um Screenshots von den wichtigen Einstellungen in Color Munki als auch im Druckdialog zu machen, damit ich in einem Beitrag diese besser beschreiben kann, denn was sagt mehr als ein Bild.

Den neuen Beitrag hab ich auf meiner Shopseite https://bildmanufaktur-wackernah.de veröffentlicht, diesmal reichlich bebildert und so vielleicht leichter nachzuvollziehen. In drei Schritten erstelle ich für die Epson Water Resistant matte Canvas ein für Sepiatöne optimiertes Druckerprofil.

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